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Eine verhängnisvolle E-Mail !?!:

Es fing als sie mich anrief…
Ach nein: Es fing an als ich die E-Mail las, da griff ich gleich zum Hörer um den Captain anzurufen, denn in ihr hieß es, dass Morgen (29.12.) an einen zentralen Ort in Berlin ein exklusives „Etwas“ geben wird. Und das man beim Captain in begrenzten Umfang Karten für dieses „Etwas“ kaufen kann. Meine Hoffnungen eine Karte zu bekommen war gleich null, da ich die E-Mail erst um 20:30 Uhr gelesen habe und die Telefonaktion schon seit eineinhalb Stunden in vollem Gange war. Hab aber trotzdem schnell zum Hörer gegriffen. Man will sich ja nachher nichts vorwerfen können, außer : "Hättest du deine E-Mails mal früher abgerufen." Also schnell die Nummer gewählt.- Besetzt! - Gutes Zeichen - es gibt noch Karten. Schnell auflegen und noch mal probieren - Freizeichen! Was schon beim Zweiten mal, ein Wunder - es gibt halt doch einen Gott: BelaFarinRod.
Als der Captain abnahm und sagte wir sehen uns dann morgen beim Konzert, habe ich am ganzen Körper gezittert, was dann noch etwa weitere zwei Stunden anhielt. Ich konnte es gar nicht glauben. Ich - morgen - Ärztekonzert - wie geil! Dann ging mir ein Licht auf: Das heißt du musst morgen nach Berlin fahren - nach Berlin, 520 km hin und auch wieder zurück und das bei dem scheiß Wetter, aber egal, egal ich liebe sie…
Nach einer Nacht voller Vorfreude und kaum Schlaf, habe ich mich am nächsten Morgen um 10 Uhr aufgemacht um nach Berlin zufahren. Der Wettergott Bela hatte ein Einsehen mit mir und ließ die ganze Zeit während der Hinfahrt die Sonne scheinen und selbst nachts auf der Rückfahrt gab es keine glatten Straßen und das obwohl es am Tag vorher geschneit hatte.
Dass SO 36 war dank map 24 und dem Tourbus, der genau davor stand leicht zu finden.
Jetzt stand ich also vor dem SO 36 und konnte es alles noch nicht so richtig glauben, sollte das alles wahr sein oder doch leider nur ein Traum aus dem ich gleich aufwache.
Und dann hieß es warten, warten, warten. Und immer diese quälenden Fragen: Ist der Captain pünktlich? Denn das Treffen mit ihm und der Einlass sollten parallel stattfinden. Und man hatte ja schon so einiges gehört, was eine Pünktlichkeit betrifftJ. Habe ich ihm die richtigen vier Ziffern meiner Personummer gegeben? Ich weiß, ich bin irre. Aber schön zu wissen, dass es einem nicht alleine so geht.
Der Captain war fast pünktlich, ich bekam meine Karte und konnte es alles irgendwie immer noch nicht so recht glauben.
Noch drei Stunden bis zum Konzert.
Ich hatte mir einen Platz in der ersten Reihe ergattert, etwas links versetzt vor Farin.
Um 21 Uhr kamen die drei gut gelaunt auf die Bühne. Es war wie im Traum, aber so langsam realisierte ich, dass die drei wirklich und wahrhaftig vor mir standen und das schon zwei Tage vor Silvester. Bereits nach dem dritten Lied erntete Farin bei seiner „endlos“ Ansage vom Publikum die Aufforderung: „Halts Maul und Spiel“. Was er auch sofort tat. Er spielte das „Lied“ Halts Maul und Spiel. Was er daraufhin immer wieder mit einbaute und zum Teil etwas abänderte wie in „Westerland“ „Halts Maul und schwimm.“
„Radio brennt“ wurde von Farin mit dem Film Déjà-vu angesagt. Fragezeichen auf den Gesichtern, was meint er denn damit. Beim Lieblingslied war es dann klar: das Lieblingslied in Radio brennt“ war „Radio brennt“. Einfach genial! Nachdem das Lied zu Ende war, guckten Farin und Bela sich an, grinsten und begannen noch mal von vorne.
Man sah den dreien richtig an, dass sie total in Spiellaune waren (was sich später auch noch zeigte) und zusammen Spaß auf der Bühne hatten. Das wurde auch bei ihren Ansagen und Quatschereien zwischen den Liedern deutlich. Denn je älter, desto besser! Das trifft auch auf die Ärzte zu.
Vor der Zugabe „Rock Rendezvous“ fragte Farin die anderen Beiden ob er noch ein Lied einschieben dürfte, da Rod es während des Konzertes erwähnt hatte. Die anderen stimmten zu und so spielten sie „Roter Minirock“ - wie geil war das denn.
Nach der letzten Zugabe „Schwanz ab“ ebbten die Sprechchöre nach den Ärzten nicht ab. Und dann kamen sie wirklich noch einmal mit dem Kommentar zurück, dass sie noch keine Starterlaubnis haben und noch ein Lied spielen können. Sie spielten „Ein Lied für dich“ und „Schrei nach Liebe“. Bela und Rod machten Anstalten von der Bühne zu gehen, aber Farin stimmte „Gute Nacht“ an worauf die anderen beiden einstiegen. Leider sangen sie das Lied nur halbherzig und nicht zu Ende.
Nach über zwei Stunden verließen sie die Bühne und ein Abend neigte sich dem Ende zu, der sich für immer in mein Gedächtnis eingebrannt hat.
Nun war es auch mir bewusst, das alles war zwar ein Traum, aber ein wahr gewordener.
Danke noch mal an Bela, der so geduldig in meine Kamera gelächelt hat, als er vor mir stand. Diese verdammte Kamera wollte einfach nicht auslösen. Aber beim dritten Anlauf hat es dann doch endlich funktioniert, dass er noch guckte als sie auslöste.
Um 6 Uhr morgens war ich dann völlig übermüdet, aber noch viel glücklicher wieder zu Hause.

 



(Stoppelhops)




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